Bryan Lewis Saunders auf Drogen

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In der Regel finde ich Selbstporträts eher lahm, doch nun bin ich bei BoredPanda über den amerikanischen Künstler Bryan Lewis Saunders gestolpert, der tatsächlich einen Weg gefunden hat, mir die künstlerische Art der Selbstdarstellung schmackhaft zu machen. Saunders begann Ende März 1995 damit, jeden Tag ein Selbstporträt in sein Skizzenbuch zu kritzeln. Er selbst beschreibt die Idee wie folgt:

On March 30th 1995, I started doing at least one Self-Portrait everyday for the rest of my life. At present I have over 8,000 of them. Like fingerprints, snowflakes and DNA they are all different, no two are the same. For hundreds of years, artists have been putting themselves into representations of the world around them. I am doing the exact opposite. I put the world around me into representations of myself as I find this more true to my Central Nervous System.

Seine Selbstbildnisse lassen sich durch die tagebuchähnliche Permanenz automatisch in verschiedene Serien einordnen. Saunders hat beispielsweise eine Reihe mit Selbstporträts zu den Themen Liebe oder Schmerz, aber – und das hat mich eigentlich angesprochen – auch eine Serie, die unter Drogeneinfluss entstanden ist.

Ob Nikotin, Marihuana, Absinth oder psychodelische Pilze – jede Substanz änderte die Eigenwahrnehmung des Künstlers und damit auch die Richtung der pinselführenden Hand. Schräg, aber interessant.

Selbstporträt unter Absinth-EinflussAbsinth (Bild: Bryan Lewis Saunders)

Selbstporträt unter Kokain-EinflussKokain (Bild: Bryan Lewis Saunders)

Selbstporträt unter Einfluss von HaschkeksenHaschkekse (Bild: Bryan Lewis Saunders)

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