Das neuere Frankfurt

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Das neuere Frankfurt im Rahmen von xqm

Eben schließt der Bastian seinen Post zu xqm mit der Ankündigung, dass noch mehr kommt, und schon kann ich diese Prophezeihung wahr machen. Gestern schaute ich im fünften Stock der Zeil Galerie vorbei, wo sich im Rahmen von xqm das Projekt Das neuere Frankfurt breitgemacht hat. Hier rufen die Veranstalter dazu auf, nicht nur über Verbesserungen im urbanen Raum zu reden, sondern konkrete Vorschläge visuell darzustellen. Dazu ist jeder interessierte Bürger aufgerufen, zu Pappkarton, Klebstoff, Farbe und Leim zu greifen und seine architektonische Vision des Frankfurts von morgen zu modellieren.

Die recht große Ausstellungsfläche zum Projekt hat sich seit Montag, als der Startschuss zum Neueren Frankfurt fiel, einigermaßen gefüllt. Vorwiegend Schulklassen nutzten die bereitgestellten Materialien, um Brücken zu kreieren, Hochhäuser zu bauen und andere Miniaturen zu fertigen. Spannend ist auch das Modell des ersten Hochhauses auf der Sachsenhausener Seite des Mains, für das sogar die Profis vom Architekturbüro „Just/Burgeff“ die Bastelscheren rauskramten: Sachsenhausen brauche ein Hochhaus, und am besten wäre der als „Gegenstück zur EZB“ konzipierte Wolkenkratzer am Lokalbahnhof aufgestellt.

Asche auf mein Haupt: Ich bin kein Bastler und von Architektur versteh ich nichts, und so blieb es beim „nur gucken“. Doch die Idee ist spannend und man verlässt den Ausstellungsraum mit Fragen, wie „Warum stehen auf der Sachsenhausener Seite eigentlich keine Hochhäuser?“. Bis kommenden Sonntag kann man Das neuere Frankfurt noch im fünften Stock der Zeil Galerie besuchen, Basteln sitzt noch bis Samstag drin.

Pappmodelle für das neuere Frankfurt im fünften Stock der Zeilgalerie.

Spinnenhaus für das Frankfurt von Morgen.

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