Im Rahmen von xqm 5: Plakatausstellung „Schade, dass Beton nicht brennt“

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Weiter geht’s mit und über xqm 5. Seit heute werden Frankfurts Straßen und Plätze an besonderen Stellen mit politischen Plakaten aus den 1980er Jahren bestückt. Die Plakatausstellung „Schade, dass Beton nicht brennt“ mit insgesamt elf Plakaten ist bis Sonntag, den 25. September 2011, im gesamten Stadtgebiet zu sehen, wobei die Stadtteile Bockenheim und Nordend einen Schwerpunkt bilden.

Die Plakatmotive geben einen Eindruck von dem, womit sich die Bürgerinnen und Bürger Frankfurts und Deutschlands in diesem Jahrzehnt beschäftigt haben, was sie bewegt und zu Aktionen oder Widerstand gebracht hat. Die Themen sind vielfältig und reichen vom Widerstand gegen den Bau der Startbahn West am Frankfurter Flughafen über die Auseinandersetzungen gegen den UN-Doppelbeschluss und die Aufrüstung durch Raketen des Typs Pershing II und durch Cruise-Missiles bis hin zu einem Filmplakat des in den 80er Jahren produzierten Dokumentarfilms „Schade dass Beton nicht brennt“ über die Berliner Hausbesetzerszene in Kreuzberg.

Die aus dem Archiv von Pascal Davíd Breitenbach, Kunststudent an der HfG Offenbach, stammenden Plakate sind auf elf Standorte in verschiedenen Stadtteilen Frankfurts verteilt. Sie befinden sich stets vor Gebäuden, Institutionen und Geschäften, die eng mit den Geschehnissen dieser Zeit verbunden sind oder ihre eigene Geschichte in solchen Zusammenhängen oder Bewegungen haben. Dazu gehören in der Innenstadt der Club Voltaire, im Nordend das Strandcafé oder in Bockenheim das Studierendenhaus (KOZ) oder die Karl-Marx-Buchhandlung.

Eine Übersicht aller Standorte und aller Plakatmotive findet ihr auf der Internetseite der Ausstellung und auf der Seite von xqm.

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