Das unmenschliche Mikrofon

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Das Inhuman Microphon für die Occupy Proteste

Eigentlich klingt der Titel recht dämlich, wenn man ihn wortwörtlich übersetzt, aber das Inhuman Microphone basiert auf dem kreativer Bruch einer nicht minder dämlichen Regel: Bei den Occupy Protesten in New York war den Demonstranten der Einsatz von Megafonen untersagt.

Die Occupy Demonstranten behalfen sich damit, dass einer eine Botschaft rief und alle anderen sie wiederholten. Diese Methode taufte man Human Microphone. Das Inhuman Microphone ist dagegen die technische Lösung zur Umgehung des Megafon-Verbots: Einer spricht eine Parole in sein Handy und läd die Audio-Botschaft in die Cloud. Alle anderen Demonstranten laden diese über eine App gleichzeitig herunter und spielen sie über die Lautsprecher ihrer Smartphones ab. Der Effekt ist beinahe größer, als bei einem gewöhnlichen Megafon.

The playback of the audio happens in a simple web-page. You can use a Google Chrome on a laptop, or an iOS device (we didn’t have an Android device for testing). One issue was trying to get the audio in sync; network latencies meant that we couldn’t just fire the audio off as soon as the client received it – we have to “synchronise watches” as it were, so that they all trigger off at a given moment. This was achieved using Node, Socket.io, and some hack day time-sync-javascript-magic.

Wem das zu technisch ist, der sollte sich folgendes Video zu Gemüte führen. Hier wird das „unmenschliche Mikrofon“ noch einmal kurz erklärt und vorgeführt.

The Inhuman Microphone from Tom Hannen on Vimeo.

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